Verein für Soziale Arbeit stellt neuen Defibrillator für Notfälle in Stadtoldendorf bereit

Der Verein für Soziale Arbeit e.V. erweitert die Notfallversorgung in Stadtoldendorf mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED). Das Gerät steht ab sofort an einem weiteren halböffentlichen Standort zur Verfügung und soll im medizinischen Ernstfall wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken.

Auslöser für die Anschaffung war ein Verkehrsunfall, bei dem der erste Vorsitzende des Vereins, Jean-Marc Meier, als Ersthelfer im Einsatz war. Als er die Unfallstelle erreichte, stieg noch Rauch aus den ausgelösten Airbags auf. Gemeinsam mit einer weiteren Ersthelferin befreite er die verunglückte Fahrerin aus ihrem Pkw, betreute sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und sicherte die Unfallstelle ab.

Bei dem Verkehrsunfall wurde glücklicherweise niemand schwer verletzt. Dennoch beschäftigte Meier das Erlebte auch im Anschluss. Der Einsatz habe die Frage aufgeworfen, welchen nachhaltigen Beitrag der Verein zur Sicherheit der Menschen in Stadtoldendorf leisten könne.

Die Entscheidung fiel auf die Anschaffung eines Defibrillators. Ein automatisierter externer Defibrillator kann bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand durch gezielte Sprachanweisungen bei der Wiederbelebung unterstützen und im erforderlichen Fall einen Stromstoß abgeben.
Defibrillator in der „Burgtorstraße“ verfügbar

Der AED befindet sich in den Räumlichkeiten des Vereins für Soziale Arbeit e.V. beziehungsweise im Büro des beruflichen Betreuers Jean-Marc Meier in der „Burgtorstraße 13“ in Stadtoldendorf. Dort steht das Gerät als halböffentliches Angebot zur Verfügung.

Da das Büro nicht durchgehend besetzt ist, weist der Verein ausdrücklich darauf hin, dass bei einem medizinischen Notfall immer zuerst der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigt werden muss. Der Defibrillator dient ausschließlich als zusätzliche Unterstützung bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und ersetzt keinesfalls den Notruf oder die Durchführung von Wiederbelebungsmaßnahmen.

Der Verein hofft, dass der AED möglichst nie benötigt wird. Sollte es jedoch zu einem lebensbedrohlichen Notfall kommen, könne das Gerät entscheidende Minuten überbrücken und damit die Überlebenschancen eines betroffenen Menschen erhöhen.

Foto: Verein für soziale Arbeit e. V.

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